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Umweltgifte Wasser

Männerspermien unfruchtbar durch Medikamentenreste im Wasser

NGWFA fordert: Umfangreichere Wasserproben in Trinkwasser europaweit, um schleichende Gesundheits-Gefahren für Mensch und Tier abzuwenden!

 

Medikamentenreste im Wasser wirken auch in kleinsten Konzentrationen. Das zeigen die Untersuchungen namhafter internationaler Umweltforscher. Auch kleinste Mengen von Hormonen können Spermien unbeweglich machen oder die Entwicklung von Fröschen und Fischen stark beeinträchtigen, die zeigt die wissenschaftliche Video-Dokumentation „Chemie im Wasser“ eindrucksvoll.

Viele Hormone, vor allem wie Östrogen (weibliches Fruchtbarkeitshormon) wirkende Substanzen (Antibabypille, einige Abbauprodukte von Pflanzenschutzmitteln) liegen im Wasser in Konzentrationen vor, die bei Fisch und Mensch Entwicklungsveränderungen und zunehmende Unfruchtbarkeit männlicher Spermien erzeugen.

Bisphenole (Abbauprodukte aus Plastik und Weichmachern) wirken ebenfalls beeinträchtigend auf den Menschen. Nervensystem wie auch Immunsystem werden betroffen.

Arzneimittel werden häufig zu über 70 % aus dem Körper über Urin und Stuhl unverändert oder in ebenfalls stark wirksamen Bestandteilen ausgeschieden. Sie verunreinigen ebenfalls das Wasser in nennenswerten Mengen. Diese Arzneimittelreste können Menschen stark chronisch krank machen und auch Krebs erzeugen, wie die Erkrankungsrate in Hyderabad rumd um ein Pharmazeutisches Chemiewerk zeigt, die auf Wasser aus dem Grundwassergebiet des Flusses als Trinkwasser angewiesen sind.

Internationale Pharmahersteller lassen dort durch Tochterfirmen mit andere Namen viele Medikamente herstellen, die dann wieder auf dem europäischen und amerikanischen Markt vertrieben werden. – Ohne ausreichenden Schutz der Bevölkerung vor den dramatischen Auswirkungen des krankmachenden und sogar oft tödlichen Chemiecktails im Wasser.

Untersuchungen von einem Pilotprojekt zur Wasserklärung in einem Krankenhaus in Gelsenkirchen (Marienhospital) zeigten, dass auch durch die besten Klärmethoden die Belastungen des Abfallwassers des Krankenhauses durch Kontrastmittel (Schwermetalle und radioaktive Isotope) mit keiner der bislang bekannten Klärmethoden eliminiert werden konnten. Diese gelangen also weiter munter ins Grundwasser und belasten Umwelt, Mensch und Tier.

 


 

NGWFA Tipps:

  1. Vermeiden Sie chemische Präparate so gut es geht durch Stärkung ihrer Gesundheit durch Förderungen ihrer körpereigenen Regulation
  2. Reduzieren Sie ihre Belastungen durch Rückstände durch Einsatz von Kohlefiltern in Ihrem Haushalt
  3. Vermeiden Sie Trinkwasser aus Plastikflaschen, ganz besonders dann, wenn diese bereits 1x erwärmt wurden z.B. durch Sonne, dann ver x- facht sich die Konzentration von Bisphenol und PCB im Wasser
  4. Unterstützen Sie Aktionen von Greenpeace und anderen Unternehmen, dass die Pharmaindustrie stärkere Auflagen zum Nachweis der biologischen Abbaubarkeit von Substanzen vor deren Zulassung bekommt.
  5. Entgiften Sie Ihr System zwei mal jährlich mit natürlichen Entgiftungsmethoden, damit kann der Schaden nicht ungeschehen, aber gemildert werden.
  6. Unterstützen Sie die Europa-Petition, dass Trinkwasser regelmäßig europaweit auf mind. 70 Substanzen inkl. wirksamer Medikamentenreste untersucht werden muss, bevor es als angeblich unbedenklich zum Verzehr empfohlen wird.
     

 



 

Vorbeugen ist besser als Heilen müssen

 

NGWFA fordert für die Reduktion der Gefährdungen durch belastetes Trinkwasser und Medikamentenrückstände im Trinkwasser

 

  1. Vor jeder Zulassung durch die Behörden müssen die Konzerne die biologische Abbaubarkeit ihrer Medikamente
    a) als Einzelsubstanz und
    b) als Bestandteil eines Medikamenten/chemikalien-cocktails nachweisen, so wie ihn heute sehr viele Flüsse und Bäche enthalten, in die menschliche Abwässer eingespeist werden. Isolierte Betrachtungen von Einzelsubstanzen sagen nichts über die Auswirkungen in komplexen Ökosystemen und in Medikamentencocktails.
     
  2. Bundes- und auch Europaweit sollen die Untersuchungen des Trinkwassers auf mind. 73 weitere gesundheitsschädliche Substanzen gescreent werden, damit Trinkwasser wirklich als gesundheitlich unbedenklich erklärt werden kann.
     
  3. Männer mit unfruchtbaren Spermien sollen als erstes eine Untersuchung auf Belastungen durch Umweltgifte aus Wasser, Luft und Zahnmetallen bekommen und gefiltertes Wasser und eine entsprechende Entgiftungstherapie bekommen, bevor weitere Fruchtbarkeitsbehandlungen von Krankenkassen übernommen werden.
     
  4. Einsatz von verbesserten Klärsystemen in den Kläranlagen, ähnlich wie dies in Gelsenkirchen für die Krankenhausapotheke erprobt wird
     
  5. Breite Information der Bevölkerung, dass Medikamentenentsorgung nicht durch den Hausmüll oder die Toilette geschehen darf.
     
  6. Systematische Feinklärung aller Abwässer von Industrien und Pharmaherstellern.

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