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Warum Homöopathie kein Placebo ist

Homöopathie überzeugt PatientInnen durch ihre Wirkung

Patientinnen und Patienten reagieren besonders dann mit einem durch ihre positive Erwartung an den Arzt induzierten Selbst – Heileffekt (Placeboeffekt), wenn sie zum ersten Mal ein Medikament bekommen, von dem sie sich Heilung erwarten. Dies ist z.B. bei Kopfschmerztabletten so. Dort verlieren ca. 30 % aller PatientInnen in direktem zeitlichen Zusammenhang mit der Einnahme eines Placebomedikamentes (Scheinmedikament ohne Wirkstoff) ihre Kopfschmerzen, nur weil sie denken, daß sie etwas eingenommen hätten, welches den Kopfschmerz stoppt. Dies ist jedoch bei den anderen 70 % der PatientInnen  nicht der Fall gewesen, welche möglicherweise mit derselben positiven Erwartung ein solches Schein – Medikament genommen hatten, von welchem sie glaubten, es helfe gegen Kopfschmerz.

 

In über 70–80 % der Fälle konnten z.B. bei bereits im Durchschnitt über 8–12 Jahre schulmedizinisch vorbehandelten PatientInnen  eine deutliche Besserung ihrer Beschwerden verzeichnet werden,  laut IKK-Studie in Sachsen Anhalt. Auch die Beobachtungen an einem homöopathischen Krankenhausambulanz in Bristol zeigen Besserungs- und Heilungsquoten von 70–80 % bei über 7000 PatientInnen mit schweren und oft lange bestehenden chronischen Krankheiten, welche vorher ambulant schulmedizinisch oder auch z.T: homöopathisch ohne hinreichenden Erfolg vorbehandelt worden waren. Die Behandlungszufriedenheit der PatientInnen  bei dieser Studie ist mit über 95 % extrem hoch, 79 % äußerten sich sogar „sehr zufrieden“. Die Einschätzungen der Behandler zum Erfolg der Therapie deckten sich weitestgehend mit denen der PatientInnen.

 

Die klassische Homöopathie ist weltweit verbreitet, besonders in ganz Europa,  Nordamerika, Südamerika, Indien, wo es allein schon über 100.000 homöopathische Ärzte gibt und von wo heute sehr wichtige Impulse für die homöopathische Forschung ausgehen. Sie  ist  weltweit bislang hundertmillionenfach klinisch eindeutig in ihrer Wirksamkeit überzeugend gewesen und überzeugt täglich immer wieder neu. Eine Methode, die nur auf Placeboeffekt fußt, hätte diese Erfolge nicht aufzuzeigen, immerhin arbeitet der Placeboeffekt ja auch „mit“ bei anderen Methoden, welche vorher nichts genutzt hatten, wieso also tritt er dann ein, wenn das richtige homöopathische Mittel gegeben wurde und nicht bereits vorher irgendwann ?

 

Placeboeffekt erst beim 3. oder 6. Mal?

Wichtig ist bei der Betrachtung des Placeboeffektes auch, dass bei der  gleichen PatientIn und dem gleichen Behandler gelegentlich die ersten homöopathischen Mittel gegebenenfalls nichts bewirken, obwohl eine sehr positive Erwartungshaltung bestanden haben mag,  aber dann das passende Mittel plötzlich erhebliche Veränderungen und Heilungserfolge erzielt, obwohl ggf. die Erwartungshaltung der PatientIn bereits „abgenutzt“ oder sogar verschwunden ist, auf Grund der vorherigen „Enttäuschungen“ durch die ersten homöopathischen Mittel, die ggf. nichts genutzt hatten.

 

Damit wird ebenfalls klar, dass es sich nicht um eine Heilung aufgrund der Erwartung der Patientin oder wegen einer besonders intensiven Arzt-Patient-Beziehung handelt, sondern um eine ganz spezifische homöopathische Wirkung, welche am  einzelnen Menschen unterschiedliche Wirkungen entfalten kann und nur beim Vorliegen einer erheblichen Ähnlichkeit diese Wirkungen zeigt (Individuell Spezifische Wirkung).

 

Die Wirksamkeit der Homöopathie ist auch mehr als ein Zuwendungseffekt zwischen Arzt und Patient oder ein anderer unspezifischer Therapieeffekt

 

Es gibt auch die Vorstellung, dass die Erfolge der Homöopathie besonders auf dem Einfühlungsvermögen homöopathischer Ärzte beruhen würde, keinesfalls jedoch an der Wirksamkeit der homöopathischen Mittel. Viele auch homöopathisch qualifizierte Ärztinnen und Ärzte setzen mit der gleichen inneren Fürsorge und dem gleichen Engagement auch homöopathische Mittel ein, welche dann nicht helfen oder andere Methoden wie z.B. schulmedizinische oder andere therapeutische Verfahren, je nach Möglichkeiten und Erfahrung des jeweiligen Behandlers, welche dann nützen oder nicht nützen, unabhängig von der immer gleichen Zuwendung desselben  Arztes / Ärztin.

 

Die ärztliche Erfahrung am gleichen Patienten ist es, welche hier zur sicheren Einschätzung von Ärzten führt, ob eine Methode oder ein Mittel wirksam ist, oder nicht. Genau diese ärztliche Erfahrung ist es jedoch, welche durch die statistischen Doppel-Blind Versuche, welche heute - etwas zu reduktionistisch - allein als Garant für Wissenschaftlichkeit gehandelt werden, nicht beachtet wird, obwohl sie als sog. statistischer Reihenversuch am gleichen Patienten ebenfalls hohen wissenschaftlichen Wert besitzt, solange die anderen möglichen Heileffekte, welche ggf. von außen ohne Zutun des Arztes auf die  PatientInnen  einwirken, miterfasst und ggf. mitausgewertet werden. Dies wird z.B. regelmäßig - und in der homöopathischen Behandlungsmethode vorgeschrieben - in den homöopathischen Folgeanamnesen untersucht und ausgewertet, da sonst homöopathische Ärzte nicht beurteilen können, ob es das Mittel oder etwas anderes war, welches die Besserung verursacht hat, oder vielleicht wichtige Störfaktoren eine Heilung verhinderten, obwohl das richtige Mittel gegeben wurde. Da weitere Therapieentscheidungen wesentlich von diesen Beurteilungen abhängen, ist die genaue Befragung von PatientInnen methodisch in der Homöopathie fest verankert und zeigt  den empirisch -  wissenschaftlichen Anspruch und Wert dieser Methode.

 

Wenn ein „Simile“ gefunden wurde und eine PatientIn in der passenden Weise reagiert ist dies für Therapeuten und Patienten oft sehr schnell erkennbar, ähnlich wie beim Finden des richtigen Senders, der richtigen Frequenz, im Radio. Erst nur „weißes Rauschen“ und „unspezifische Effekte“ dann plötzlich „Musik“ – z.B. eine deutliche und klar abgrenzbare Änderung in der Energielage, im Befinden, der Symptome, der Wahrnehmungsmöglichkeiten. Dies wird auch wissenschaftlich z. B. belegt durch einen Versuch mit verschiedenen Hochpotenzen an mit Giften gestressten Leberzellen: Die Leberzellen reagierten unterschiedlich auf unterschiedliche Hochpotenzen und waren mit einer einzigen Hochpotenz sehr viel stabiler gegen Gifteinwirkung. Dies beweist z.B. die Notwendigkeit der „richtigen Frequenz“ von Hochpotenzen, es ist eben nicht egal, welches Mittel gegeben wird.

 

Homöopathie überzeugt Tausende von wissenschaftlich denkenden Ärzten durch ihre Wirkung und ihr vertieftes Wissen

In der einschlägigen homöopathischen Fachliteratur ist nachzulesen, dass die Homöopathie bei akuten und chronischen Krankheiten und auch bei schweren und schwersten Fällen ihre Wirkung zeigt. Über hunderttausend an den wissenschaftlichen Universitäten ausgebildete Ärztinnen und Ärzte arbeiten weltweit  nach dieser Methode. Sie kennen die schulmedizinischen Methoden und Möglichkeiten und geben trotzdem oft der Homöopathie den Vorzug. Warum?

 

Können sich Ärzte und ihre Patienten über den homöopathischen Heilerfolg über so lange Zeit und trotz der anderen therapeutischen Versuche, die nichts / nicht genügend genützt hatten, dermaßen täuschen?

Oft sind wissenschaftlich denkende Ärzte von der Homöopathie überzeugt, weil sie Wirkungen beobachten können, die mit anderen Methoden vorher nicht zu erzielen waren.

Die Motivation für die homöopathische Behandlung der allermeisten homöopathisch qualifizierten Ärzte ist der immer wieder beobachtete positive klinische Erfolg sowie ein tieferes und besseres Krankheitsverständnis durch das Wissen über die homöopathischen Einzelmittel und deren therapeutischen Möglichkeiten gegenüber demjenigen, was ihnen im schulmedizinischen Studium vermittelt wurde.

Die steigende Zahl der homöopathischen BehandlerInnen und die wachsende Akzeptanz dieser Methode zeigen, dass hier sicher nicht nur ein Placeboeffekt (Wirkung aus einer Erwartungshaltung des Patienten heraus) vorliegt, sondern sich durch die über 200 Jahre lange Erfahrung mit der Homöopathie eine ganzheitliche, dem Wassermann - und Fische - Zeitalter gemäße Behandlungsmethode etabliert hat.

 

Die Wirksamkeit der Homöopathie wurde wissenschaftlich auch in großen Übersichtsarbeiten und Metaanalysen homöopathischer Forschung nachgewiesen:

Siehe: Studien zu Hochpotenzwirkungen

 

Placeboeffekt bei Babys und Tieren?

Gegen die Vermutung eines Placeboeffektes steht auch, dass die klassisch homöopathische Methode sowohl bei Kindern als auch bei Tieren und Pflanzen und sogar bei den Bakterien von Kläranlagen sehr gut wirkt, welche sich einen Heilerfolg nicht „einbilden“ können und auch nicht mit speziellen Erwartungen an die Behandlerin herantreten. Hier kann man ganz konkret sehen, ob und welche Mittel anschlagen.

Siehe: Studien an Tieren, Mikroorganismen und Kläranlagen

 

Ungewöhnlich häufige Heilerfolge auch in „austherapierten“ Fällen oder : Sind Homöopathen die besseren „Wunderheiler“?

Viele homöopathische Fachzeitschriften berichten von erstaunlichen Erfolgen homöopathischer Behandlung in schweren und sogar als unheilbar geltenden Fällen, sogenannte Kasuistiken.  Die im Verhältnis zu schulmedizinisch tätigen Ärzten geringere Anzahl an homöopathisch qualifizierten Ärzten kann einen relativ hohen Anteil an diesen spektakulären an „Wunderheilungen“ erinnernden Heilerfolgen aufweisen. Der große Anteil schwerer oder chronischer Krankheiten in homöopathischer Behandlung mit guten Behandlungserfolgen zeigt ebenfalls die Effektivität dieser Behandlungsmethode.

 

Diese positiven Ergebnisse werden bestätigt durch die sogenannte Outcome-Forschung ( s.u. ) , in der über eine größere Zahl von Patienten mit sehr unterschiedlichen Krankheiten ausgewertet wird, ob diese sich durch die Behandlung durch einen homöopathischen Behandler  - egal mit welchem homöopathischen Mittel – klinisch verbessert haben gegenüber ihren eigenen Vorbefunden und / oder  einer Vergleichsgruppe mit ähnlich schweren Krankheiten , welche sich mit anderen Methoden behandeln ließen.

 

Die Zwischenergebnisse der Outcome - Forschung im  Erprobungsverfahrens der IKK Sachsen, Sachsen-Anhalt und Baden Württemberg 1999 und der Praxisevalutationsstudie von C. Witt, Charité Berlin, 1999, der Internationalen Integrative Primary Care Outcomes Study von M. Heger, D. Riley und M. Haidvogl (IPCOS 2) und die Outcome – Assessment - Ergebnisse der Bristol Homeopathic Clinic 1998 und 1999 an mittlerweile über 7000 PatientInnen bestätigen die Wirksamkeit der Homöopathie.

 

Durch diese Studien wird neben der Wirksamkeit auch die hohe Wirtschaftlichkeit individualisierter und fachgerechter homöopathischer Behandlung bei anderweitig ohne Erfolg und unterschiedlich lange vorbehandelten Patienten und Patientinnen nachgewiesen. Dieser Erfolg trat auch dann noch ein, wenn Patienten schon 8 – 12 Jahre vergeblich mit anderen Methoden und von mehreren Ärzten ( 25 % dieser Patienten suchten mehr als vier Ärzte auf ) vergeblich vorbehandelt worden waren (IKK). Bei 81 % der von der IKK untersuchten homöopathisch behandelten Patienten trat eine dauerhafte Besserung ohne Nebenwirkungen ein.

 

Auch in der  Glasgow-Studien von Gibson et alt. bei Patienten mit rheumatoider Arthritis  1978/1980  konnte die klinische Wirksamkeit homöopathischer Behandlung klar nachgewiesen und die Placebohypothese widerlegt werden:  Dort waren nach einem Jahr von 54 individuell homöopathisch behandelten Patienten 42,6% besser unter ausschließlicher homöopathischer Medikation, weitere 24% waren besser unter einer zusätzlich antirheumatischen Behandlung. Von 41 Patienten, die hohe Dosen von Aspirin erhielten. hatten 35 die Studie nach einem Jahr verlassen, nur 6 waren besser unter Aspirin. Alle 100 Placebo-Patienten hatten die Studie nach 6 Wochen verlassen.

Gibson R. G. et al.: Homoeopathic therapy in rheumatoid arthritis. B Hom J 75, 3: 148.157, July 1986. Reprinted from Br J Clin Pharm 9:453-459, 1980.  und Gibson R. G. et al.: Salicylates  and  Homoeopathy in Rheumatoid Arthritis - Evaluation by Double-blind Clinical Therapeutical Trials. Br. J. Clin. Pharm 6:391-395, 1978.

 

Sollte – wie viele Kritiker der Homöopathie behaupten – hier der von Patienten selbst induzierte Placeboeffekt oder  die ärztliche Zuwendung homöopathischer Ärzte am Werke sein, dann müsste man eigentlich auch Homöopathie sofort an allen Universitäten als Lehrfach einführen, da offensichtlich allein das Wissen der Ärzte um die Potenziale der Homöopathie und der differenzierten und spezifischen Wirkung verschiedener Substanzen, Pflanzen etc. sie zu den besseren Placeboärzten und dazu befähigt a) Patienten mehr Zuwendung zu geben, als dies z.B. sogar bei Psychotherapeuten der Fall ist oder b) vermehrt „Wunderheilungen “ hervorzurufen,  ohne weitere Nebenwirkungen.   Da aber allein das Wissen und die Haltung dieser Ärzte nicht auszureichen scheinen, da ja die Mittel trotzdem nicht wirken, wenn sie nicht richtig passen,  bleibt uns nur eins:

Die homöopathischen Mittel und Hochpotenzen sind wirksam!

 

Homöopathische Forschung muss überwiegend individualisierende Forschung sein.

Homöopathie wirkt – anders wie viele schulmedizinische Medikamente - stark über das Ähnlichkeitsgesetz und Resonanzphänomene ( wie z.B. Finden des richtigen „Senders“ im Radio  ) auch auf die inneren und ganz persönlichen Krankheitsneigungen und Haltungen und auch die inneren Krankheitsursachen ein, sie wirkt von innen nach außen und führt zu Heilungen von Innen. Sie muss individuell auf die Konstitution oder / und Krankheitsursache passend eingesetzt werden, um wirken zu können und kann daher nicht einfach auf schulmedizinische Diagnosen „verordnet“ werden. Der Diagnosebegriff der Homöopathie ist letztlich der des jeweiligen passenden homöopathischen Mittels. Nur darauf ist eben diese Mittel dann auch anzuwenden, wenn diese „Diagnose“, z.B. Pulsatilla – Krankheitszustand  gestellt wurde.

 

Dadurch wird auch erklärbar, weswegen die häufig zum „Wirksamkeitsnachweis“ geforderten randomisierten Doppel-Blind-Versuche der medizinischen Wissenschaft hier für die Homöopathie nicht passt. Auch die notwendigen Erfordernisse der individualisierten Betrachtung und Berücksichtigung von Krankheitsursache in der Homöopathie werden nicht genügend einbezogen.   Der Doppel- Blind-Versuch wir damit ( in aller Regel ) der homöopathischen Methode nicht gerecht. Nur wenn vorher nur PatientInnen, welche die gleiche Konstitution oder innere oder äußere  Krankheitsursache  haben , nach homöopathischen Kriterien ausgesucht wurden, könnte überhaupt ein Doppel-Blind Versuch methodisch sinnvoll anwendbar sein. Dies wird jedoch von vielen „Wissenschaftlern“ heute in dem Design und der Beurteilung von Studien einfach nicht berücksichtigt.

 

Righetti M.: Forschung in der Homöopathie. Grundlagen, Problematik und Ergebnisse. U. Burgdorf Verlag, Göttingen, 1988.

Righetti M.: Besonderheiten und ausgewählte Ergebnisse der Forschung in der Homöopathie. Nat. Ganzheitsmed. 3: 331-335, 1990.

 

Ausnahme: Möglich  ist es jedoch,  statistische „doppel - verblindete“ Untersuchungen bei Erkrankungen zu machen, welche immer den gleichen Auslöser, die gleiche äußere Krankheitsursache hatten, welche weitestgehend unabhängig von inneren Konstitutionen Symptome hervorruft, wie z.B. Alkoholeinwirkungen, Muskelkater, Verbrennungen. Da die meisten sehr starken äußeren Krankheitsauslöser jedoch so stark schädigen, dass Menschenversuche ethisch nicht vertretbar sind, ist das mögliche Feld der sinnvollen doppel-blinden Forschung zur Homöopathie relativ stark eingeengt. Es konnte z. B. an einem im Labor erzeugten Muskelkater durch Übertrainieren bei verschiedenen Probanden die Wirkung der homöopathischen Hochpotenzen von Rhus Toxikodendron D 30 auch im Doppel-Blind-Versuch nachgewiesen werden und eine positive Reaktion von durch Gifte gestressten Rinderleberzellen besonders auf eine  homöopathische Hochpotenz ( vgl. unten  zu a ) und b).)

 

Fisher zeigte 1985 bei Patienten mit Muskelschmerzen in einer randomisierten Doppelblind-Studie bei 24 Patienten , dass die 12 Patienten unter Verum einen besseren Verlauf als die Vergleichsgruppe unter Placebo  hatten. Diese Ergebnisse wurden in  einer späteren Fibromyalgie - Studie nochmals bestätigt.

 

Fisher, P.: An experimental double-blind clinical trial method in homoeopathy. Use of a limited range of remedies to treat fibrositis. Br Homoeopath J 1986 75(3): 142-147
Eng K37

Fisher, P, Greenwood, A, Huskisson E.C, Turner E.P., Belon, P: Effect of homoeopathic treatment on fibrositis (primary fibromyalgia). Br Med J 1989 Aug 5;299(6695): 365-366
Eng K72

Die homöopathischen Regeln und Gesetze Hahnemanns und anderer Forscher  sowie  das Wissen über die homöopathischen potenzierten Medikamente  konnten klinisch in vielen weiteren homöopathischen Behandlungsfällen sowie durch Beobachtungen und Studien aus anderen medizinischen Feldern bestätigt werden.

 

a) - zur Ähnlichkeitsregel.

Ähnlichkeitswirkung in der analytischen Übertragungsneurose, vgl. Appell, R. G.: Zum Verhältnis von Homöopathie und Psychoanalyse/ Psychotherapie, AHZ 239, 2/94, S. 50 – 61.

Wijk, R. van; Wiegant, F. A. C.: Stimulation der zellulären Abwehr gestresster Leberzellen durch subtoxische Dosen von Schadstoffen.

Wijk, R. van; Wiegant, F. A. C.: The simila principle as a therapeutic strategy: a research program on stimulation of self-defence in disordered mammalian cells. Alternative Therapie 3: 33 – 38.

Die Spezifität der Wirkung ähnlicher Substanzen auf die krankheitsinduzierte erhöhte Empfindlichkeit wurde von  Ovelgönne et al. 1995; Wiegant et al. 1997 nachgewiesen.

 

b) - zur Wirksamkeit von Hochpotenzen jenseits der Lohschmidt´schen Zahl,

u. a.: Davenas, E., Poltevin, B., Beneviste, J.: Effect on Mouse Peritoneal macrophages of orally administered very high Dilutions of Silicea, European j. Pharmacol., 1987, 135;  313 - 332., b;

Resch, G., Gutmann, V.: Wissenschaftliche Grundlagen der Homöopathie. Berg am Starnberger See 1986

Harisch, G., Dittmann, J.: Zur Wirkungsentfaltung ausgewählter Homöopathika – 15 Jahre  Grundlagenforschung: AHZ 241, 3/1996 S. 122 – 129)

 

c) - zur Bedeutung von Akutkrankheiten bei der Entstehung und Behandlung der chronischen Krankheiten.

Ausgeheilte Akutkrankheiten beugen chronischen Erkrankungen vor: z. B. Es treten – wissenschaftlich erwiesen -  weniger Allergien auf, wenn Masern ( Akutkrankheit ) durchgemacht wurden.

Es treten weniger Krebserkrankungen nach durchgemachten schweren Akutkrankheiten auf (Bericht der Ärztezeitung 5.7.99: Infektionen schützen vor Melanomen)

 

d) - zu den Miasmen (Krankheitsanlagen), welche sich über Generationen im Menschen vererben.

Diese Beobachtungen von Hahnemann und nachfolgenden Homöopathengenerationen waren bislang nicht gut erklärlich. Aber: Die mögliche Wirkung von Umwelt- und Lebenseinflüssen auf nachfolgende Generationen – auch jenseits der Chromosomenvererbung und von Genmutationen-  wird erklärlich und bestätigt durch neuere Forschungsergebnisse über die sogenannte cytoplasmatische Vererbung: Hierbei werden erworbene Belastungen und Informationen (u. a. toxisch, bakteriell, viral, aber ggf. auch psychisch oder traumatisch bedingt) durch Einschlüsse in Bestandteile  der Zellen außerhalb des Zellkerns, ins sogenannte Zellplasma oder auch  Cytoplasma und die Mitochondrien direkt von der Mutter ( Eizellen ) und auch etwas vom Vater ( Samenzellen ) auf das Kind bereits im Mutterleib übertragen.

 

Auch die Erkenntnisse der systemischen Psychotherapieforschung liefern plausible Erklärungsmodelle für die Wirkung verschiedener Ereignisse und Erlebnisse über Generationen hinweg über Feldwirkungen und bestätigen damit die Miasmentheorie Hahnemanns im Grundsatz. 

 

e) - aus den Arzneimittelprüfungen.

Diese werden tausendfach belegt durch die Kasuistiken der homöopathischen Literatur und deren Bezug zu den homöopathischen Arzneimittelprüfungen (Berichte in homöopathischen Fachzeitschriften, AHZ, KH, Homeopathie LINKS, British Homeopathic Journal u. a. Saine, A.: Kasuistiken schwerer Pathologie, Homöopathie Seminar Lübeck 1997).

Weitere kontr. Doppel-Blindstudien dazu: Reilly et al., Lancet. 1986 zu Hayfever, Brigo, Journal of Liga Homeopathica International 1987, 38, 18 – 25 zu Migräne, Fisher P. et al., British Med. Journal 1998. 299, 365 – 366 Effect of Homoeopathic Treatment in  Fibrositis und viele andere.

 

f) - zur Notwendigkeit der Individualisierung und Beachtung auch psychosomatischer Aspekte bei der Fallanalyse.

Wenn die individuellen seelischen und sozialen und Umwelt- Aspekte ( und damit auch die inneren Krankheitsursachen ) regelmäßig und frühzeitig bei ärztlichen Behandlungen miterfasst und berücksichtigt werden, ist das richtige homöopathische Mittel sicher zu finden und sind damit auch Heilerfolge schneller zu erreichen.  Auch diese alte und immer noch aktuelle Vorschrift für die Behandlung chronischer, aber auch akuter Krankheiten von Hahnemann von vor über 200 Jahren wird durch die Erkenntnisse der Psychotherapie und der psychosomatischen Forschung von heute bestätigt, wenn auch viel zu wenig beachtet. Wenn diese individuellen Umstände und individuellen  Reaktionsweisen systematisch behandelt werden würden, würden zudem jährlich Milliarden an Euros allein in Deutschland im Gesundheitswesen eingespart werden können. (Vgl. Metaanalyse Prof. Lamprecht, MHH, 1995).Warum sich diese Erkenntnis so wenig auch in den ärztlichen Gebührenordnungen niederschlägt, welche den Zeitaufwand für das ärztliche Gespräch zur Ermittlung der Krankheitsursachen und damit auch der richtigen methodischen Vorgehensweisen extrem  stiefmütterlich behandeln, ist  nicht logisch oder wirtschaftlich zu begründen.

 

g) - Die biologische und physikalische Grundlagenforschung gibt Denkanstöße für Erklärungsversuche des Wirkmechanismus homöopathischer Hochpotenzen:

Nach den Forschungen von Rupert Sheldrake u.a. gibt es physikalische Felder mit Wirkungen, welche dazu führen, dass immer wieder die gleiche Gestalt erzeugt wird  und diese Gestalt wie eine Zielvorgabe ( Sinn ) auf lebendige Strukturen wirken kann. Diese Felder erforscht offensichtlich die homöopathische Arzneimittelforschung an den verschiedenen Substanzen, welche diese dann auch noch in Bezug zu innerseelischen und auch krankhaften Erscheinungen beim Menschen bringt, wo diese Resonanzimpulse erzeugen. Mensch und Natur / Stoffe sind also so eng verzahnt, dass diese aufeinander energetisch wirken. Dieses Wissen ist prinzipiell auch bei Indianern und anderen Kulturen bekannt. Auch Rudolf Steiner hat sich z.B. mehrfach dazu geäußert, dass Pflanzen und Tiere Beziehungen zu Aspekten in uns haben. Diese Zusammenhänge empirisch fassbarer und auch medizinisch nutzbarer zu machen, ist das Verdienst der homöopathischen Arzneimittelforschung. 

 

Die empirisch beobachtete Feldwirkung von realen physikalisch wirksamen morphogenetischen Kräften Sheldrake´s schließt auch Lücken zwischen dem einseitigen physikalisch-mechanistischen Weltbild und der Quantenphysik und erklärt auch die Möglichkeit einer zielorientierten  und sinngesteuerten Regulationsfähigkeit bio-physikalischer Einheiten sowie die Korrespondenz und Interaktion von Gestaltphänomenen der umgebenden Welt mit Regulationsstörungen am lebendigen Organismus.   (Sheldrake, R.: A new Science of Life, London 1981;

 

Die generelle Wirkungen von Umweltgiften, Gedanken,  Sprache, Informationen und Musik auf die physikalischen Möglichkeiten und Eigenschaften von Wasser werden z.B.  sehr eindruckvoll durch die Forschungen von Beneviste und Masaru Emoto belegt. Da der Mensch zu ca. 80 – 90 % aus Wasser besteht, wird damit deutlich, wie sowohl geistige als auch physikalische Informationen auf das System Mensch prinzipiell wirken können, auch ohne dass chemische Substanzen in einem homöopathischen Medikament anwesend sein müssen. Die Ergebnisse der modernen Physik, der Biophotonenforschung und der Wasserforschung ermöglichen an verschiedenen Punkten  theoretische Erklärungsmodelle der physikalisch energetischen Wirkung homöopathischer Hochpotenzen, siehe ausführliche Literaturliste zu wissenschaftlichen Grundlagen, zur  Zellbiologie und zur Wissenschaftskritik im Anhang. 

u.a.: Reilly, D. T.: Explanation of Beneviste, Nature 1988; 334; 1601 – 1606, moderne Biophotonenforschung,

Bischof, M.: Das Licht in unseren Zellen, Frankfurt 1995

Masaru Emoto: Die Botschaft des Wassers

 

Weitere Forschungen, die sich mit den energetischen Grundlagen der Homöopathie beschäftigen: Walach, N.: Die Bedeutung nichtlokaler Effekte für die klinische Forschung, Allg. Hom. Zeitung, AHZ 3 / 96, 241, S. 98 – 121)

 


Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem ganzheitsmedizinischen Gesundheitsratgeber von Dr. med. Sonja Reitz:

„Rund um die Homöopathie“ - Praktischer Ratgeber für Patienten

(aus Kapitel VI: Prakt. Tipps und wichtige Fragen zur homöop. Behandlung)


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